Die letzte Reise im Jahr 2020: Zwei Wochen Sonne, Strand und Abenteuer

Geschafft! Das Jahr 2020 liegt hinter uns. Für viele war es ein sehr schwieriges Jahr und die Hoffnung auf ein besseres 2021 ist überall spürbar. Ich habe die letzten beiden Wochen des alten Jahres nochmal mit vielen tollen Abenteuern auf einer Yucatán Rundreise gefüllt.

Endlich ist es soweit – ein paar wenige Knaller und Raketen (vermutlich Restbestände aus dem alten Jahr) beenden dieses verflixte letzte Jahr. Ich betrachte das Ganze vom Balkon aus, da ich mich in Quarantäne befinde – kurz vor Silvester bin ich mal wieder aus Mexiko heimgekehrt. Bereits im Sommer hatte ich Flüge nach Mexiko-Stadt gekauft, um Familienangehörige zu besuchen, die ich ewig nicht sehen konnte. Diese wollten jedoch aufgrund der aktuellen Lage nicht, dass ich vorbeikomme. Da ich die Flüge nicht verlieren wollte, entschied ich mich kurzerhand für eine Yucatán Rundreise. Trotz mehrere früherer Besuche gibt es dort immer noch etliche Sehenswürdigkeiten, die ich nicht kenne.

Hinweis: Der folgende Artikel enthält viele Informationen über aktuelle Corona-Regulierungen. Diese habe ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, gebe jedoch keine Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit (zumal sich aktuell gefühlt täglich etwas daran ändert).

Hint #2: This text is also available in English.

Vor der Reise machte ich mir viele Gedanken zum Schutz vor Corona, u.a. packte ich extra viele Masken und Desinfektionsmittel ein. Auch dachte ich schon daran, die Reise zu verschieben. Aber auf welches Datum sollte ich verschieben? Ich gehe stark davon aus, dass wir mindestens bis Mitte 2021 noch Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet brauchen, d.h. für einen Urlaub in dieser Entfernung sollte man mindestens dreieinhalb Wochen einplanen – zwei Wochen vor Ort und etwas mehr als eine Woche Quarantäne im Anschluss (mit Möglichkeit auf Verkürzung durch Test). Soviel Urlaub am Stück habe ich in der Regel nur über Weihnachten. Auch dachte ich über ein anderes Reiseziel nach, aber es gibt nur extrem wenige Länder weltweit, die keine Quarantäne nach Einreise fordern. Also blieb es bei Mexiko und der Zeit über Weihnachten – mit genügend Vorsicht, Vorsorge und mehreren Tests.

Endlich wieder mexikanisches Essen – wie hab ich es vermisst!

 

Route Yucatán Rundreise

Wie immer hatte ich mir im Vorfeld eine Reiseroute überlegt, und wie immer war der Urlaub vollgepackt mit Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten – zum Ausruhen habe ich in der Quarantäne im Anschluss ja noch genug Zeit. Hier nun der Verlauf der Reise, die Tage werde ich Stück für Stück wieder mit Links zu den Reiseberichten füllen:

Einfach mal treiben lassen – Los Rapidos bei Bacalar

 

Überblick:

 

Eines der Highlights der Reise: Tauchen in der Cenote Dos Ojos; das Bild ist ein Screenshot aus einem Video mit dem Osmo Pocket, alle Videos gibt es dann im Artikel

Hier ein Link zum Prima-Day Angebot vom Osmo Pocket. Das Unterwassergehäuse müsst ihr extra bestellen (ich empfehle das Original von DJI):*

 

Reisen während der Pandemie

Bevor es mit den Reiseberichten los geht, möchte ich auf einige Erfahrungen hinweisen, die mich teilweise viel Lehrgeld kosteten. Weiterhin möchte ich euch mit diesem Artikel auf keinen Fall zum munteren Reisen während der Pandemie ermutigen, im Gegenteil: Ich rate euch eher davon ab. Reisen ist zwar möglich, aber ihr müsst euch besser vorbereiten, mehr informieren und es wird unterwegs definitiv zu Einschränkungen kommen (die euch auch den Urlaub versauen könnten). Weiterhin solltet ihr etwas Geld für zusätzliche Unsicherheiten beiseite legen – ihr könntet es brauchen.

 

Reiseplanung

Vor der Reise solltet ihr euch am besten täglich über euer Reiseziel informieren. Aktuell ändern sich Zustände und Regulierungen ständig, sodass man auf alles gefasst sein muss. Wichtige Fragen sind: Führt mein Zielland eine Quarantänepflicht ein (falls ja, dann könnt ihr den Urlaub dort vergessen)? Benötige ich zur Einreise einen negativen PCR Test (falls ja, dann Termin buchen)? Ich würde euch immer einen Test vor Abreise empfehlen, denn dann geht ihr auf Nummer sicher, dass ihr gesund in den Urlaub fliegt und euch und andere nicht gefährdet. Ist mein Zielland ein Risikogebiet und welche Auswirkungen hat das? Wie sehen die Zahlen vor Ort aus (Mexiko hat hier ein Ampelsystem, jedoch findet man die Infos meistens nur auf Spanisch)? Welche Sehenswürdigkeiten sind überhaupt geöffnet (Lockdown im Zielland)?

Wenn ihr euch ausreichend informiert habt, solltet ihr eure Flüge buchen. Hier macht es Sinn auf eine Airline mit der Möglichkeit zur kostenlosen Umbuchung (z.B. KLM – hier zahlt ihr nur, falls der neue Flug teurer ist) oder auf eine Reiseversicherung zu setzen. Ihr solltet Reisen mit Zwischenstopps in anderen Ländern vermeiden – falls sich dort etwas ändert, seid ihr eventuell zum Kauf eines neuen Fluges gezwungen (s.u.).

Sobald die Flüge stehen, solltet ihr euch um die Hotels kümmern. Einfach spontan vor Ort entscheiden ist zwar schön, falls es aber begrenzte Kapazitäten gibt, könnt ihr bei der Suche ganz schön ins Schwitzen kommen. Ich empfehle euch Hotels mit der Option auf kostenlose Stornierung auf Booking.com* zu buchen. Falls irgendwas schief gehen sollte, bekommt ihr immerhin euer Geld zurück.

Zum Schluss solltet ihr Vorsorge treffen: Ausreichend Masken* (evtl. zusätzlich auch bessere FFP2 Masken* oder ein Face Shield*) und Handdesinfektionsmittel* müssen unbedingt ins Handgepäck. Erinnert euch an regelmäßiges Händewaschen und Abstand halten. Achtet peinlich genau auf die AHA-Regeln. Habt immer im Hinterkopf, dass ihr euch bei einer Ansteckung nicht nur den Urlaub versaut – ihr werdet auch massive Probleme mit der Rückreise haben, könntet andere Personen anstecken und die Länder, in denen ihr auch aufhaltet, haben in der Regel ein schlechteres Gesundheitssystem als Deutschland. Ein PCR-Test kurz vor Abreise aus Deutschland und vor Rückreise aus dem Urlaubsland erspart euch böse Überraschungen und kann andere Leben retten. Manche Länder (z.B. die Niederlande seit dem 24.12.) lassen euch ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses gar nicht erst ins Flugzeug.

Rückkehr nach Deutschland:

  • Vor der Einreise nach Deutschland müsst ihr auf https://www.einreiseanmeldung.de eine digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Diese wird am Flughafen überprüft (zeigen des QR-Codes auf dem Handy reicht, es liegen aber auch notfalls noch Zettel aus).
  • Weiterhin braucht ihr in einigen Regionen noch ein negatives Testergebnis (u.a. in Bayern, dort habt ihr 48h vor Abflug bis 72h nach Ankunft dazu Zeit). Am besten habt ihr euch schon innerhalb 48h vor Abreise aus eurem Urlaubsland testen lassen – dann geht ihr auf Nummer sicher, dass ihr den Flieger gesund besteigt. Falls nicht, könnt ihr diesen Test auch oft direkt am Flughafen in Deutschland durchführen lassen.
  • Danach fahrt ihr auf direktem Weg nach Hause und begebt euch 10 Tage in Quarantäne. Ab dem fünften Tag nach Ankunft könnt ihr einen PCR Test durchführen lassen. Ist das Ergebnis negativ, dann könnt ihr die Quarantäne beenden. Das Testergebnis muss nicht mehr eingereicht werden, wie früher, ihr müsst es jedoch zusammen mit eurer Einreiseanmeldung mitführen. Beispiel: Wenn ihr am Mittwoch eingereist seid, dann ist Donnerstag der erste Tag nach Einreise. Das heißt, dass ihr euch am Montag testen lassen könnt. Im besten Fall reserviert ihr einen Termin gleich am Morgen und habt das Ergebnis noch am gleichen Tag.

Informiert euch also ausführlich, auch über die Testmöglichkeiten und die Gesundheitsversorgung an eurem Reiseziel.

Isla Mujeres war die erste Station und ein Fest für die Seele

 

Meine Erfahrungen aus der Yucatán Rundreise

Corona

Im Grunde kann man sich im Urlaub sehr gut von anderen Menschen abgrenzen – im Mietwagen* oder im Hotelzimmer* ist man sowieso allein. Im Restaurant, Speisesaal oder Beach Club kann man auch super Abstand halten. Im Bundesstaat Quintana Roo herrscht überall Maskenpflicht und alle öffentlichen Einrichtungen sind aktuell auf 60% der Kapazität beschränkt, d.h. genügend Abstand ist eingeplant. Vor Betreten von Einrichtungen muss man immer durch ein Desinfektionsmittelbad laufen, die Maske aufsetzen und man bekommt Desinfektionsmittel auf die Hände. Fast immer wird kontaktlos Fieber gemessen. In Restaurants werden Tische und Stühle nach dem Wechsel von Gästen sofort desinfiziert, Speisekarten gibt es häufig nur in digitaler Form über QR-Code (App vorher installieren, Wifi nutzen oder Sim-Karte von HolaFly* bzw. vor Ort kaufen). Bei einigen Einrichtungen (z.B. Hotel oder Fähre) musste man vor Betreten durch eine Desinfektionsmitteldusche laufen (man wird von allen Seiten mit einem dünnen Nebel eingesprüht). Insgesamt kann man all diese Maßnahmen als vorbildlich bezeichnen, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt unsicher gefühlt. Leider wird die Durchführung der Maskenpflicht aber nicht konsequent geprüft – vor allem viele Touristen aus den USA halten sich nicht daran. Hier hilft dann nur Abstand halten und eigene Vorsorge treffen.

Kritisch wird die Situation nur im Flugzeug: Im Gegensatz zu meinen letzten Erfahrungen waren alle Flüge komplett ausgebucht, d.h. man sitzt im Flugzeug eng an eng, es war kein Sitzplatz mehr frei. Es herrscht zwar die ganze Zeit über Maskenpflicht und die Luft wird wohl permanent im Flugzeug ausgetauscht, hier besteht aber die größte Gefahr, dass ihr euch bei fremden Personen ansteckt. Im besten Fall versucht ihr euch sinnvolle Sitzplätze vorher zu reservieren.

Wichtiges Take Away:

  • Vorsorge zu treffen ist eure Pflicht! Ich würde euch auch zu einem Test vor der Abreise aus Deutschland und vor Rückreise aus dem Reiseland raten.
  • Kritischste Situation im Flugzeug: Sinnvolle Sitzplatzwahl treffen!
  • Ausreichend Masken und Desinfektionsmittel mitnehmen, Abstand halten und keine Großveranstaltungen, Partys oder Events besuchen:*

 

Flugbuchung

Alles rund um meine Flugbuchung* kann man eigentlich nur als Schlamassel betiteln. Wie bereits erwähnt hatte ich ursprünglich eine Reise zu Verwandten nach Mexiko-Stadt geplant. Die Flüge hierzu hatte ich bereits im Sommer gekauft, als es so aussah, als hätten wir die Pandemie zumindest halbwegs im Griff. Weiterhin hatte ich immer noch Tickets für den El Chepe, den letzten richtigen Personenzug in Mexiko und ein Must-See für Touristen. Geplant war diese Zugtour im April, aufgrund der Pandemie musste der Veranstalter aber schließen. Also verschob ich Flüge und Tour auf Juli – dort kehrte ich aber nach Deutschland zurück und es war mir zu stressig. Somit verschob ich erneut auf Weihnachten. Leider gehörte Chihuahua kurz vor Weihnachten zur den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Gebieten in Mexiko – also verschob ich die Zugtickets erneut auf unbestimmte Zeit (vielen Dank nochmal an den kulanten Veranstalter) und buchte die Flüge kurzerhand nach Cancún um. Als es dann bei meinen Flügen nach Mexiko-Stadt zu einer Zwangsumbuchung kam (ein Flug fiel aus), musste ich natürlich die Flüge nach Cancún wieder anpassen. Da AeroMexico keine Hotline in Europa hat, nutzte ich immer Skype, um mich in Mexiko in die Warteschleife für die Umbuchungen zu hängen. Leider kostete jede Änderung erneut Geld (außer der ersten), sodass der Preis für die Flüge am Ende nicht mehr feierlich war. Hier eine Auflistung:

  • Flug hin und zurück von München nach Mexiko-Stadt über Amsterdam mit KLM: 650€ pro Person (sehr guter Preis, da im Sommer bereits gebucht).
  • Flug hin und zurück von Mexiko-Stadt nach Cancún mit AeroMexico (mehrfach angepasst): 420€ pro Person (Schande…).

Als wäre das nicht schon teuer genug gewesen, kam es zu einem sehr unerfreulichen Event für den Rückflug: Am 24.12. hatten die Niederlande entschieden, dass selbst für Transit die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig ist, ansonsten wird man nicht ins Flugzeug gelassen (prinzipiell eine gute und richtige Maßnahme). Das auswärtige Amt nahm diesen Hinweis leider erst etwas später auf die Website auf (vermutlich aufgrund der Feiertage) und KLM warnte mich leider nicht vor (ich bekam nur eine E-Mail bzgl. der Einreiseanmeldung für Dtl., aber das wusste ich schon). Im Urlaub verfolge ich die Nachrichten in der Regel nicht täglich, sonst hätte ich es vielleicht mitbekommen. Als ich am 28.12. gegen Mitternacht für den Flug am kommenden Tag einchecken wollte, bekam ich eine Meldung, dass ich ein negatives Testergebnis benötige. So ein Ergebnis innerhalb eines Tages in Mexiko zu bekommen, könnt ihr glatt vergessen. Es gibt zwar Labore, aber die sind genauso ausgelastet, wie die Labore hier. Ich hatte somit die Wahl es drauf ankommen zu lassen und in Mexiko-Stadt zu stranden oder einen neuen Flug direkt nach Deutschland zu kaufen. Ich entschied mich für die sichere Variante und kaufte einen neuen Flug mit Lufthansa von Cancún über Frankfurt nach München – der war schneller und angenehmer als der Flug mit KLM, kostete aber erneut 400€ pro Person.

  • Einzelner Flug von Cancún über Frankfurt nach München: 400€ pro Person.

Nach Ankunft ging es direkt nach Hause in Quarantäne. Lebensmittel hatte ich mir bereits über Bringmeister (Lieferdienst von Edeka, leider etwas teuer) bestellt, sodass ich mich selbst versorgen konnte. Am fünften Tag nach Einreise ließ ich mich am Morgen testen, das Ergebnis war negativ und ich konnte die Quarantäne beenden.

Wichtiges Take Away:

  • Möglichst direkte Flüge, ohne Umstiege in anderen Ländern buchen.
  • Täglich über die aktuelle Lage der Länder auf der Route informieren (lokale Website benutzen, nicht auf das Auswärtige Amt verlassen).
  • Reiseversicherung abschließen oder auf Airlines mit Option der kostenlosen Umbuchung setzen (z.B. KLM, jedoch nicht AeroMexico).

Natürlich war auch meine Drohne wieder dabei. Für Einsteiger empfehle ich aktuell die Mini 2:*

 

Mietwagen

Auch beim Mietwagen* kam es zu einer bösen Überraschung, die aber nichts mit der aktuellen Pandemie zu tun hat. Aufgrund von Verspätungen kam ich über zwei Stunden nach Reservierungsbeginn erst beim Anbieter an. Ich hatte zwar vorher angerufen, aber vom Anruf wusste man nichts mehr. Die Reservierung war natürlich weg, angeblich hatte man das Auto schon anderen Personen gegeben und man hatte auch kein Auto in dieser kleinen Klasse mehr (ihr kennt ja die Betrügereien…). Ein Anruf bei meiner deutschen Buchungshotline (ich hatte ein günstiges Komplettpaket mit besserer Versicherung und Rückerstattung der Selbstbeteiligung gebucht), brachte nichts. Also kam es zu einer sehr langen Diskussion mit dem Angestellten vor Ort. Meine ursprüngliche Reservierung war wohl verfallen, das Geld dafür hätten sie auch nicht erhalten (Lüge) und ich müsste eine neue Reservierung machen. Sein erster Preis lag bei 750€ für zwei Wochen (doppelt so teuer wie meine ursprüngliche Reservierung), dann ging er auf 700€ runter (war mir immer noch zu viel). Final brachte ich ihn auf 400€ und sagte zu. Zusammen mit den schon verlorenen 300€ kam ich nun insgesamt bei 700€ raus (mit schlechterer Versicherungsleistung natürlich). Das ärgerte mich sehr, jedoch sind 700€ für 14 Tage immer noch kein allzu schlechter Preis.

Wichtiges Take Away:

  • Reservierungsfenster penibel einhalten
  • Notfalls einen Puffer einbauen, falls ihr schon im Vorfeld von Verspätungen wisst; im worst-case Reservierung stornieren und neu erstellen (bei Anbietern wie Check24 oder billiger Mietwagen* könnt ihr bis 24h vorher kostenlos stornieren).
  • Falls ihr keinen Mietwagen nutzen möchtet, könnt ihr euch einfach einen Transfer auf Bookaway.com* buchen.
Der Park XCaret hat mich voll und ganz überzeugt, vor allem die Show über Mexiko war fantastisch.

 

Fazit Yucatán Rundreise

Trotz der umständlichen Vorbereitungen und der negativen Erfahrungen mit Flug und Mietwagen war der Urlaub genial! Ich habe nur selten soviel Tolles erlebt und gesehen in zwei Wochen. Dennoch möchte ich euch in der aktuellen Situation nicht zum Reisen ermuntern, sondern eher davon abraten. Wie ihr schon gelesen habt, ist die Reiseplanung extrem schwierig und egal, wie viel ihr euch vorher informiert, es besteht eine große Chance, dass sich trotzdem etwas ändert. Im Worst-Case strandet ihr irgendwo und müsst auf eigene Kosten zurecht kommen. Außerdem kommt man beim Reisen automatisch mit fremden Personen in Kontakt (spätestens im Flugzeug sitzt man eng an eng). Für mich hatte es über die Feiertage immerhin den Vorteil, dass ich nicht in Versuchung kam, mich mit Familie und Freunden an Weihnachten und Silvester zu treffen und ich mich gut abkapseln konnte. Ich habe mich aber auch penibel an meine Regeln gehalten – Abstand, keine Touren in großen Gruppen, keine Events/Partys, immer Maske und Desinfektionsmittel. Final habe ich so eine Ansteckung vermieden und eine tolle Zeit gehabt. Falls ihr schon vorher wisst, dass ihr diese Vorgaben an eurem Urlaubsziel nicht einhalten könnt, dann tretet die Reise bitte gar nicht erst an und verschiebt eure Tour auf die Zeit nach Corona.

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