02.05.2012 | Baseball, Bierfestival, Basketball, Schiessen, Speedboat

Kurzes Update zu den letzten Tagen: Wir waren bei einem Baseball-Spiel, auf dem Bierfestival in Greenville, beim Basketball in Atlanta, haben auf einem Schießstand rumgeballert und sind mit einem Boot über einen See geschippert.

Baseball

Am Donnerstagabend vor zwei Wochen sind wir zu einem Baseballspiel gegangen (Greenville Drive Game) – eingeladen hatte eine amerikanische Praktikantin. Laut Liste waren 63 Praktikanten dort :). Da ich noch nie ein Baseballspiel gesehen habe, musste ich mich erst mit den Regeln vertraut machen und habe recht schnell festgestellt, dass es stinklangweilig ist. Das Spiel begann 19Uhr und dauerte bis 23Uhr, zwischendurch gab es immer Pausen, in denen die Masse belustigt wurde oder lokale Werbung gebracht wurde. Ich bemerkte, dass auch die Amerikaner das Spiel nicht richtig ernst nehmen und sich eher unterhielten, Bier tranken und Essen in sich rein stopften. Vielleicht ist es bei einem wichtigeren Spiel besser. Nach 2h langweiligem Zuschauen sind wir dann in die Stadt gegangen, Baseball ist erstmal abgehakt :D.

 

Bierfestival

Am darauffolgenden Samstag sind wir dann nach Greenville zum Bierfestival gegangen. Nach zahlen des recht teuren Eintrittspreises von 40 Dollar, bekam man einen kleinen Humpen und konnte soviel Bier probieren, wie man mochte. Es gab mehr als 150 verschiedene Sorten. Leider trinken die Amerikaner ganz viele Ales und ein paar Stouts und alles schmeckt irgendwie arg bescheiden (entweder zu lasch, wie das Standard Zeug – Miller, Bud und Co. oder es schmeckt zu malzig oder bitter, wie die vielen Ales, aber die Geschmäcker sind halt verschieden^^).

(Werbung)

 

Basketball

Letzte Woche Donnerstag sind wir dann zu einem NBA-Spiel nach Atlanta gefahren (Basketball). Es spielten die Atlanta Hawks gegen die Dallas Mavericks (mit Dirk Nowitzki, der von der Diba-Werbung^^). Da jedoch demnächst die Playoffs beginnen, haben sich die Mannschaften geschont und kein allzu gutes Spiel gegeben, die Mavericks mit Nowitzki verloren. Unterhalten können die Amerikaner jedoch sehr gut, d.h. Sportveranstaltungen wie dieses Spiel sind immer groß aufgezogen mit Musik, vielen bunten Anzeigen, Lichtern, hübschen Cheerleadern usw… . Übrigens war es auch hier so wie beim vielen anderen Spielen, dass aller paar Minuten Timeout war (ca. aller 3 Minuten) und Werbung gebracht wurde – ins Schwitzen kommt dadurch keiner und wenn man das nicht gewöhnt ist, geht es einem enorm auf die Nerven.

 

Schießstand

Am Samstag bin ich dann mit Mario auf eine Schießbahn gefahren. Leider konnten wir nicht draußen schießen gehen, da alle Schießplätze hier eigenes Equipment oder eine Lizenz/Mitgliedschaft benötigen. Nach einem Einführungsvideo und drei kleinen Fragen konnten wir uns aus einer großen Auswahl an Waffen mehrmals eine ausleihen und sie auf dem Schießstand testen. Wir fingen mit einer Shotgun (Pumpgun) an. Diese hatte gleich einen ordentlichen Rückstoß und ist von der Lautstärke nicht mit den leisen Waffen bei der Bundeswehr zu vergleichen. Danach schossen wir eine Pistole von SmithWesson und danach eine AK, jedoch durften wir keine vollautomatischen Waffen schießen, daher war auch die AK nur halbautomatisch. Von den Kosten war es ganz ok (Ausleihen insgesamt 25 Dollar + Kosten für Munition), jedoch konnte Mario nicht zielen und so mussten wir noch die Halterung der Zielscheibe bezahlen :).

 

Speedboat

Sonntag sind wir dann zu zehnt auf einem See (Lake Keowee) hier in der Nähe Speedboat fahren gegangen. Jeder musste 40 Dollar zahlen, dann haben wir ein Boot und einiges an Equipment bekommen, d.h. zwei Reifen, Wasserski, Wakeboard. Typisch amerikanisch braucht man hier nichts besonderes um ein Boot zu fahren – also durfte jeder mal Kapitän sein. Wir konnten den ganzen Tag bei sonnigen 30 Grad über den See schippern (der übrigens ewig groß ist) und hatten eine Menge Spaß 🙂
Montag musste ich dann feststellen, dass ich überall Sonnenbrand hatte :D.

Ansonsten gehts mir ganz gut. Diese Woche habe ich viel gearbeitet, damit ich am Freitag eher gehen kann. Ich fliege dieses Wochenende weg – wohin es geht, verrate ich euch dann nächste Woche, mit einer Portion neuen Bildern.

Bis dahin viele Grüße aus dem sonnigen (und jetzt fast jeden Tag 30-35 Grad warmen) South Carolina.

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