16.04.2012 | Charleston – wie im Urlaub

Charleston

Freitag fuhren wir zu viert nach Charleston, das ist eine schöne Stadt am Atlantik, ca. 3,5 Autostunden von Greenville entfernt.

Der Charleston Tanz wurde übrigens nach der Stadt benannt. Charleston ist ganz und gar nicht amerikanisch, sondern eher europäisch. Man kann dort viele Dinge aus der Kolonialzeit erkennen. Die Holzhäuser sind wunderschön, alles ist sehr grün und die Leute sind ziemlich bunt angezogen. Mit dem Wetter hatten wir anfangs nicht so Glück – es war recht kühl. Für eine Stadttour war es jedoch mehr als geeignet. Freitagabend waren wir nur fein essen und in ein paar Bars. Samstagfrüh haben wir uns dann getrennt. Mario und ich haben einen Flugzeugträger, die USS Yorktown, besichtigt und die anderen waren auf einer Plantage. Der Flugzeugträger war schon recht alt (schon Ende des zweiten WK im Einsatz). War super interessant sowas mal von Innen zu sehen. Auch wenn es nach einen kleinen Schiff aussieht – es haben 3400 Männer darauf gearbeitet. So hatten sie auch Zahnärzte, Fleischer, Bäcker usw. an Bord. Insgesamt gab es 6 Besichtigungstouren, wir haben nur drei geschafft in der Zeit.

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Danach waren wir in Charleston unterwegs, was wirklich eine sehr schöne Stadt ist. Die Häuser, die vielen Bäume in der Stadt und die Lage am Meer, mit Palmen und vielen Stränden machen es zu einem sehr tollen Urlaubsort. Wahrscheinlich ist es recht teuer, dort zu leben…

 

Samstagabend waren wir dann noch in einem Club und Sonntag sind wir früh mit der Fähre nach Fort Sumter gefahren. Dieses Fort wurde zusammen mit einigen anderen Befestigungsanlagen nach dem britisch-amerikanischen Krieg zur Verteidigung der USA angelegt. Besondere Bedeutung erlangte es dann im amerikanischen Bürgerkrieg zwischen den Nordstaaten, welche die Sklaverei abschaffen wollten, und den Südstaaten. Viel zu sehen vom eigentlich Bau gab es jedoch nicht, da das Bauwerk monatelangem Beschuss standhalten musste und halt immer mehr kaputt gegangen ist. Ein interessantes Museum gab es dort noch, jedoch konnten wir nur eine Stunde verweilen, bis die Fähre zurück ging und das hat nicht gereicht.

 

Im Anschluss fuhren wir an den Strand von Isle of Palms (da war ich ja schon mal kurz mit BMW Kollegen). Wir haben gegessen und das Wetter wurde Sonntagnachmittag noch so gut, dass wir baden gehen und am Strand liegen konnten – wo ich festellen musste, dass es mal wieder Zeit für Sport ist^^. Jetzt habe ich übrigens noch mehr Sonnenbrand… 😀

 

Ansonsten geht es mir ganz gut. Der Stress hat ein wenig nachgelassen und man gewöhnt sich ein. Die nächsten zwei Wochenenden bleibe ich hier zu Hause, um etwas Geld zu sparen. Maximal einen Tagesausflug nach Atlanta werde ich unternehmen.
Donnerstagabend gehen wir hier in Greenville zu einem Baseball-Spiel und nächsten Donnerstag nach Atlanta zu einem NBA Spiel – mit Dirk Nowitzki, falls er nicht geschont wird (ist ein Spiel vor den Play-Offs). Dieses Wochenende ist hier auch noch Drag-Race und Bierfestival in Greenville. Es gibt also viel zu tun.
Ach ja, ich hab euch mal Fotos von zwei amerikanischen Autos mit hochgeladen – sowas sieht man hier öfters.

So, ich geh denn erstmal joggen – diesmal in einem Park in der Stadt, ohne Hunde und schießwütige Amis^^. Denn beim letzten Mal ist mir nur wenige Meter nachdem ich unser Haus verlassen hatte ein Boxer hinterhergerannt, sodass ich schleunigst wieder zum Haus zurückgelaufen bin. Danach nahm ich das Auto, fuhr zum Rand eines großen Feldes in der Nähe und begann an der Straße entlang zu joggen. Nach ein paar hundert Metern hörte ich wie jemand im Wald in der Nähe wie will rumschoss – also kehrte ich erneut um und ließ das Joggen für diesen Tag erstmal sein^^.

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