Weihnachtsgeschenke für Traveller und Spätentschlossene

Christmas Title

Weihnachten rückt näher. Da wird es höchste Zeit, die Geschenke zu besorgen!

Kennt ihr das? Weihnachten rückt immer näher, aber man hat noch keine Geschenke? Die Zeit rennt nur so dahin und ihr habt keine Ideen? Nun, wie ihr wisst, liebe ich Reisen und da ihr meinen Blog lest, geht es euch sicher genauso. Bei den folgenden Geschenkideen ist für jeden Traveller etwas dabei, versprochen :).

 

1. Die schönsten Fotos unterwegs – Huawei P30 Pro

Im Sommer habe ich mein geliebtes LG V30 versenkt – ganz so wasserdicht, wie angegeben, war es dann doch nicht. Ein neues Handy musste also her. Leistung ist mir mittlerweile fast egal, da auch Handys der mittleren Klasse genug Power für den Alltag haben – Spiele und anspruchsvolle Anwendungen nutze ich eh nicht. Prio 1 hat bei mir die Kamera, da ich keine Lust hab, noch ein weiteres Gerät mitzuschleppen. Prio 2 die Ausdauer – keiner will, dass ihm mitten im tollsten Erlebnis der Akku ausgeht.

Wie immer habe ich mich mit Testberichten und Youtube-Videos gequält, bis ich schließlich beim Huawei P30 Pro* angekommen bin. Preislich lag das zwar über dem Rahmen, aber es ist derzeit das Handy mit der besten Kamera mit fünffachem (!) optischen Zoom (+ Digitalzoom natürlich, aber den nutz ich nicht) und Weitwinkel (den hab ich beim V30 lieben gelernt), einem gigantischen Akku mit 4200 mAh, Dual Sim (für die zweite Sim auf Reisen) und IP68-Zertifizierung – also allem, was man auf der Reise benötigt. Noch dazu hat es ordentlich Power durch einen Achtkern-Prozesser und 6 GB Arbeitsspeicher. Vergleicht man es mit anderen Top-Smartphones von Samsung und Apple ist es auch noch deutlich günstiger.

Mittlerweile hatte ich es schon ein paar Mal im Einsatz und bin von den Fotos einfach nur begeistert – El Coporó ist der erste Reisebericht, in dem ich Fotos vom P30 Pro verwendet habe (die Fotos sind dort in der Größe reduziert – hier, hier, hier und hier ein paar in voller Auflösung).

Natürlich gibt es aber auch ein paar Kritikpunkte am Handy: Der Preisverfall kommt sicherlich aufgrund des Handelskrieges mit den USA zustande und viele Nutzer haben daher Angst, irgendwann nicht mehr mit Updates versorgt zu werden. Diese Angst sehe ich unbegründet: Bei meinen letzten Handys von LG dauerte es ewig, bis es irgendwann mal ein Update gab – wenn überhaupt (beim GFlex 2 gab es das nie). Dennoch haben die Handys immer tadellos funktioniert und wiesen keine Fehler auf (ein Update hätte das V30 auch nicht mehr wasserdicht gemacht^^). Mich persönlich stört ein wenig die Größe und das Gewicht des P30 Pro – da kommt man mittlerweile aber kaum noch drum herum, die meisten Handys sind ähnlich groß. Ein großer Kritikpunkt ist der fehlende Kopfhöreranschluss – es gibt zwar Adapter, aber ich bin nun mal an die Klinke gewöhnt und habe immer noch Kopfhörer mit Kabel zu Hause liegen. Den zweiten Sim-Karten-Slot kann man wahlweise für eine weitere Nano-Sim oder eine Speicherkarte zur Erweiterung des internen Speichers nutzen. Vorsicht: Aufgrund der Streitigkeiten mit den USA braucht man für das Huawai-Handy spezielle Speicherkarten, sog. Nano Memory Cards. Mir reichen die internen 128 GB jedoch.

Alles in allem bin ich mehr als zufrieden mit dem Handy – die Fotos sind phänomenal und ich komme mit einer Akkuladung selbst bei intensiver Nutzung zwei Tage hin.

Das Handy könnt ihr aktuell für rund 650€ auf Amazon kaufen.

 

Alternative:

Günstige Alternativen, die ebenfalls IP68 zertifiziert sind und eine gute Kamera haben, findet man leider kaum. Der Vorgänger, das P20 Pro* kostet mittlerweile nur noch rund 450€, hat eine tolle Kamera mit dreifach optischem Zoom und Weitwinkel und bietet die gleiche Zertifizierung.

Achtung: Es gibt von beiden Handys auch die normale (nicht „Pro“) und eine Lite Variante. Außerdem gibt es noch den Huawei-Ableger Honor. Diese Handys haben zwar auch ihre Stärken, sind jedoch nicht IP68 zertifiziert – bei meinen Reisen mittlerweile ein Muss.

Erläuterung: IP gibt die Schutzart an, dabei bedeutet die erste Ziffer der Schutz gegen Fremdkörper (6 = staubdicht) und die zweite Ziffer der Schutz gegen Wasser (8 = Schutz gegen dauerndes Untertauchen). Zum Tauchen oder ins Salzwasser würde ich das Handy aber dennoch nicht mitnehmen!

 

2. DJI Mavic Mini

Vor längerer Zeit habe ich mir eine Drohne gekauft. Ich wollte auf meinen Reisen ein paar tolle Videos aufnehmen, da ich jedoch viel zu wenig Ahnung und Zeit für professionelles Bearbeiten der Videos habe, entschied ich mich für die DJI Mavic Air*. Die reicht für meine Ansprüche vollkommen aus und kostete deutlich weniger als die semiprofessionelle Mavic Pro 2* oder Mavic 2 Zoom*. Mittlerweile gibt es für Einsteiger und Hobbyfilmer eine noch günstigere Alternative – die Mavic Mini*. Für einen Preis von 399€ bzw. 499€ für die Kombo* bekommt ihr eine superkleine und leistungsstarke Drohne. Sie bietet längere Flugzeit als die Air, ist noch kleiner und leichter, und nimmt geniale Fotos und Videos auf. Natürlich muss man ein paar Abstriche machen – es gibt zwar die gleichen Flugmodi wie mit der Air (außer Verfolgungsmodus), aber die Videos werden nicht in 4K (4096*2160 Pixel), sondern nur 2,7K (2560*1440 Pixel; Vgl. HD=1920*1080) aufgenommen und die Drohne hat keine Sensoren zur Hinderniserkennung (die mich bei der Air aber in der Regel nur nerven). Die Mavic Mini ist daher mein Tipp für alle, die noch keine Drohne haben und nicht gleich in den professionellen Bereich einsteigen wollen.

Achtung: Die Drohne bietet keinen internen Speicher und eine SD-Karte* ist nicht im Lieferumfang enthalten, daher gleich mitbestellen.

 

3. Akaso Brave 4 Action Cam

Es muss nicht immer GoPro sein! Ich nutze auf meinen Reisen eine alte Akaso V50 Pro und bin immernoch begeistert. Mittlerweile gibt es unzählige Nachfolger, die noch deutlich mehr Funktionen bieten. Die Akaso Brave 4* hat eine super Bildqualität, Videos in 4k, ein wasserdichtes Gehäuse bis 30 m Wassertiefe, 5x Zoom und ein großes Zubehörpaket. Für einen Preis von unter 100€ könnt ihr da nichts verkehrt machen.

4. Choetech Solar Ladegerät

Mein vierter Tipp geht an Wanderer und Camper, denen unterwegs gerne mal der Handyakku zur Neige geht. Das Solar-Ladegerät von Choetech* liefert maximal 14 Watt Leistung und lädt euer Handy unterwegs wieder auf, sodass das Knipsen weitergehen kann. Ich hatte eine Weile nach Rucksäcken ausschau gehalten, die auch während des Wanders über Solarpanels das Handy laden – jedoch ist die Fläche dort meistens zu klein, d.h. die Leistung sehr gering. Ihr bekommt das Ladegerät ab 33€ hier*.

Alternative: Eine entsprechend große Powerbank (z.B. Krekco Power Bank mit 24000 mAh*, ca. 25€) kann euer Handy mehrfach und deutlich schneller laden. Man darf jedoch das Aufladen vor der Reise nicht vergessen und sollte beachten, dass in vielen Ländern nur bestimmte Akkus auf Flügen im Handgepäck mitgenommen werden dürfen.

5. Rucksackhülle für Flugreisen

Vor langer Zeit habe ich mir einen genialen Reiserucksack von Deuter* gekauft. Ich habe mich dazu im Laden beraten lassen und auch gleich dort gekauft (das würde ich euch auch empfehlen, denn dort könnt ihr den Rucksack auch mit richtigem Gewicht testen). Damit ihr den Rucksack nicht beim Fliegen im Sperrgepäckt abgeben müsst, gibt es sog. Flight Cover* (ca. 20€). Diese stülpt ihr einfach über den Rucksack und gebt ihn dann als normales Gepäckstück ab. Viele dieser Cover sind sogar wasserdicht. Daher ein Tipp für alle Backpacker.

6. Drybag

Drybags gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und zu sehr günstigen Preisen. Zusammen mit Wasserschuhen* und einem kleinen Mikrofaserhandtuch* sind sie der ideale Begleiter auf Bootstouren oder falls ihr mal wieder Wasserfälle runter springen wollt. Ihr bekommt verschiedene Modelle bereits ab 10€ bei Amazon*.

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