10.08.2012 | Skydive und Looking Glass Rock Mountain

Skydive Carolina

Vorigen Samstag waren wir wieder wandern. Dieses Mal ging es zum Looking Glass Rock Mountain in der Umgebung von Asheville. Außerdem waren wir am Sonntag noch beim Skydive (Fallschirmspringen).

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus meinem ersten Blog über die Zeit als Praktikant in Spartanburg, USA. Damals habe ich für Freunde und Familie zu Hause von meinen Erlebnissen berichtet, jedoch noch keinen konkreten Reiseblog geführt. Hier geht es zum vorherigen Artikel, zum Anfang der Serie und hier zur finalen Zusammenfassung.

Looking Glass Rock Mountain

Aber zuerst zum Looking Glass Rock Mountain. Die Wanderung dauerte etwa eine Stunde, da die anderen irgendwie beschlossen hatten, dass wir halb auf den Berg hochrennen müssen (vielleicht werde ich auch einfach nur alt :D). Oben angekommen steht man auf einem blanken Felsen und hat einen tollen Ausblick über umliegende, recht grüne Land (Wald soweit das Auge reicht).

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Skydiving

Sonntag haben wir dann beschlossen, uns aus einem Flugzeug zu stürzen :D. Wir hatten einen Tandem-Fallschirmsprung gebucht. Da ich so etwas noch nie gemacht habe, war ich vorher schon ein wenig aufgeregt. Die Leute dort wissen das und versuchen mit Witzen und lustigem Gelaber die Nervosität/Angst zu nehmen. Wenn man dann im sehr kleinen Flugzeug sitzt, ist es sowieso zu spät um das Ganze noch abzubrechen :). Man steigt auf ca. 13000 Fuß auf, dann springen die ersten raus und ehe man sich versieht, wird man von der zweiten Person zur Tür raus geschoben – Zeit zum überlegen gab es da nicht. Und dann ist man schon im freien Fall Richtung Erde. Es dauert ca. 40 Sek. bis der Fallschirm geöffnet wird, in der Zeit hat man Geschwindigkeiten von bis zu 120 MP/H (>200km/h) erreicht. Wir hatten gutes Wetter, kamen aber auch in den Genuss durch ein paar dünne Wolken durchzufallen (war gar nicht so weich wie im Film immer gezeigt :D). Wenn der Schirm dann öffnet, gleitet man noch ca. 5-6 Minuten bevor man wieder am Boden ankommt. In der Zeit kann man sich recht gut mit dem Tandem-Partner unterhalten (meint er hat den geilsten Job der Welt, war sein 1865. Sprung) und ein paar Schleifen fliegen. Muss sagen, dass die Erfahrung richtig gut war und dass ich es gerne noch einmal machen würde, wenn es nicht so teuer wäre. Das Gefühl im freien Fall war jedoch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte (man ist ja das Magengefühl von Achterbahnen oder Free-Fall-Tower gewohnt – aber das gibts da gar nicht). Eigentlich merkt man nur einen heftigen Wind und fällt halt, kann man nicht beschreiben, glaube. Das Beste war die Aussicht, würde ich sagen.
Wir haben zum Sprung ein Video- und Fotopaket gekauft und wurden die ganze Zeit gefilmt und fotografiert (da fliegt dann noch ein Kameramann neben einem).
Der Film ist recht lustig geworden, da ein Vorher-/Nachher-Interview dabei ist und man auch im Flug gefilmt wurde.
Diese Woche hatte ich einen Elektronik-Kurs – Grundlagen E-Technik, Steuergeräte am Kfz, Diagnose, Fehlersuche am Fahrzeug. Der Kurs war gut (viele Dinge mal wieder wiederholt, aber auch viel Neues gelernt) und neben der sonstigen täglichen Arbeit mal eine gute Abwechslung.

 

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