30.09.2012 | San Diego

San Diego

Heute waren wir in San Diego, haben ein Monument und einen Leuchtturm gesehen und wurden von Mormonen verführt.


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Gegen 11 Uhr ging es los – zuerst folgten wir wieder dem Highway 1 und als dieser zu Ende war ging es weiter entlang der Küste, vorbei an wunderschönen Stränden, kristallklarem Wasser und Palmen bis nach San Diego. Als erstes haben wir das Cabrillo National Monument angeschaut (Cabrillo war der Seefahrer, der dort als erstes gelandet ist). Danach haben wir noch den Point Loma Leuchtturm angeschaut, der direkt daneben war. Diesen kann man übrigens sehr empfehlen, da man von dort aus einen super Blick über die Bucht hat.

Im Anschluss ging es in die Stadt und da der Reiseführer im Netz das Mormon Batallion Historic Site empfohlen hatte, sind wir dort mal reingegangen. Wir wussten nicht, dass uns die „Schwestern“ jetzt in einem 30 minütigem Programm zum Glauben bringen wollten :D. In der Geschichte haben die Mormonen 500 Leute für den Krieg gegen Mexiko gestellt (die Bösen, mein schönes Mexiko… :), die dann von Iowa aus in den Krieg ziehen sollten. Zum Krieg sind sie nie gekommen (zum Glück), dafür sind sie zum Ozean gezogen und haben sich hier nieder gelassen. Die ganze Geschichte wurde gut präsentiert in einem aufwändig hergestellten Spielfilm mit verschiedenen Teilen, die in den unterschiedlichen Räumen des Hauses abgespielt wurden. Nach der Tour hat man dann noch die hübscheste Mormonin zu uns geschickt, die uns dann zum Glauben verführen sollte. Sie erzählte uns über ihren Weg zu Gott – sie kam aus einem Kornfeldstaat in Zentral-USA hierher und ist jeden Tag vor Ort um in der Mormonen-Bibel zu lesen – die Arme, wo es doch hier soviel Sonne, Strand und Palmen gibt… . Nach der Beratung hat sie jedem von uns noch eine Mormonen-Bibel geschenkt. Eigentlich war es schon interessant da, aber die ganze Glaubenssache ist nichts für mich, da kann auch das Mädel nichts dran ändern :D. Naja, jetzt habe ich ein Buch hier herumliegen, mal sehen, wem ich das schenken kann – vielleicht lasse ich es im nächstbesten Hotel in der Nachttischschublade (das sieht man ja in Filmen immer) :D.

Nach dieser verrückten Aktion haben wir noch Old Town angeschaut, einen historischen Stadtbezirk. Im Anschluss sind wir mit dem Auto an die mexikanische Grenze gefahren und haben ein paar Bilder gemacht. Weit heran kommt man aber nicht, da die Amis da einen großen Schutzwall gebaut haben und nur ein Freeway rüber geht. Nach Tijuana konnten wir auch nicht fahren, da unser Visum ein erneutes Einreisen in die USA nicht zugelassen hätte.
Auf dem Rückweg haben wir noch in Downtown San Diego ziemlich gut gegessen. In der Stadt gibt es ein Viertel mit vielen tollen Restaurants. Wir waren in einem Steakhouse, in welchem man Steaks bestellt und dann über einem Grill selber grillt (Gaslamp Strip Club – keine Angst, das heißt nur so). Das Ganze war interessant anzusehen und hat richtig gut geschmeckt (da ich es ja selbst gemacht hab :D).

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