Huasteca Potosina: Sótano de las Huahuas

Die letzten drei Wochen habe ich in San Luis Potosí verbracht und damit es euch zu Hause nicht langweilig wird, war ich erneut in Huasteca Potosina. Dieses Mal war ich wieder in Xilitla, habe mir die Sótano de las Huahuas angeschaut und eine Bootstour zum Wasserfall von Tamul unternommen.

Vergangenes Jahr war ich schon mal in Huasteca Potosina. Damals hatte ich den Skulpturengarten von Edward James in Xilita, the Wasserfälle von Tamasopo (las cascadas de Tamasopo) und die Brücke Gottes (puente des dios) besucht. Dieses Mal war ich erneut in Xilitla und habe weiterhin noch ein großes Loch im Boden (Sótano de las Huahuas) und den Wasserfall von Tamul (mit seinem wunderschönen Wasser – Artikel folgt noch) besucht. Im Gegensatz zum letzten Mal war ich nicht an einem verlängerten Wochenende unterwegs – das war genial: Kein Anstehen, keine nervenden Menschenmassen :).

Best travel time: The best travel time for the Huasteca Potosina is between January and April (but you shouldn´t arrive on a long weekend or over easter). In May it rains from time to time and from July till September there is officially rain time in the Huasteca. During that season many rivers are bigger than normal and you cannot swim in them. After the rain season it takes a while till the rivers returned from brown to their beautiful blue color.

The best travel guide for your trip through Mexico*.


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How to get there

Flight to San Luis Potosí

The airport of San Luis Potosí can be reached directly from seven different cities (Tijuana, Mexiko-City, Houston, Dallas, Monterrey, Puerto Vallarta, Querétaro, Cancún). Cheap flights you can find at Opodo*. Sometimes it can be cheaper to arrive to the airport Leon-Guanajuato (BJX). There are several bus toures available, but I would recommend a rental car* , because you will be more independent.

Mit dem Auto von San Luis Potosí aus zur Sótano de las Huahuas

Damit es schnell geht, fahrt ihr mit dem rental car* von San Luis Potosí aus den Highway 57 nach Norden und wechselt dann nach Villa Hidalgo auf den neuen Highway 75D Richtung Süden (Rioverde). Es sieht zwar erstmal wie ein Umweg aus, aber da man Maut zahlen muss (ca. 10€ pro Strecke), sind die Highways sehr leer und man kommt zügig voran. Von Rioverde geht es dann auf der 70 weiter in Richtung Ciudad Valles*. Unterwegs solltet ihr euch für die Cuota der 70 entscheiden – dabei handelt es sich um einen neu gebauten Highway als Verkürzung. Südlich von Ciudad Valles trifft die Cuota 70 dann auf die Straße 85 in Richtung Xilitla. Folgt dieser und biegt nach ca. 42 km kurz nach dem Restaurant Don Beto nach rechts ab. Nach weiteren 6,4 km erreicht ihr die Höhle welche beim Ort Tampaxal liegt.

Eine andere Option ist schon nach ca. 35 km auf der 85 nach rechts in Richtung Aquismón abzubiegen. Von Aquismón folgt ihr dann der Beschilderung zur Sótano des los Golondrinas. An dieser fahrt ihr vorbei und folgt der Straße weitere 15km nach Tampaxal – mit dieser Variante braucht ihr jedoch deutlich länger (etwa 25 Minuten mehr).

 

Accomodation

Aufgrund der Entfernung von San Luis Potosí aus eignet sich die Sótano nicht für einen Tagesausflug. Ich empfehle euch daher eine Übernachtung in Ciudad Valles oder Xilitla. Dies hat den Vorteil, dass ihr am gleichen oder nächsten Tag noch weitere tolle Sehenswürdigkeiten besichtigen könnt (z.B. Puente de Dios, Cascada de Tamul, Sotano de las Golondrinas, …).

Empfehlungen in Ciudad Valles und Umgebung oder Xilitla:

Alternative: AirBnb’s gibt es ebenfalls wie Sand am Meer in Mexiko (falls ihr noch nicht bei AirBnb registriert seid, könnt ihr here* up to 34€ discount for your first reservation).

Hotels in Xilitla*:

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Sótano de las Huahuas

In der Huasteca Potosina gibt es zwei gigantische Erdlöcher/Höhlen – die Sótano des los Golondrinas (Schwalbenhöhle) und die Sótano des las Huahuas. Beide befinden sich in der Nähe der Stadt Aquismón und liegen nur wenige Autominuten auseinander.

Die Sótano de las Huahuas ist eine Höhle mit einem Durchmesser von 70-90 Metern und einer maximalen Tiefe von 478 m (Los Golondrinas ist sogar bis zu 512 m tief!). Man erreicht die Höhle nach einer kurzen (ca. 20 minütigen), anstrengenden Wanderung über etliche Treppenstufen (erst runter, dann wieder rauf) durch den Dschungel. Plötzlich steht man an einem kleinen Plateau und vor einem befindet sich ein atemberaubend großes und tiefes Loch. Besonders interessant ist ein Besuch am Morgen (5-6 Uhr) oder am Abend (17-18 Uhr). Früh verlassen tausende Vögel die Höhle und am Abend kehren sie zurück. Leider sind die Vögel am Abend extrem schnell, man bekommt außer dem Geräusch eines Windhauches nur bei ganz genauem Hinsehen etwas mit. Ich werde euch später noch ein Video auf Youtube hochladen, dort sieht und hört man, wie schnell die Vögel sind.

Im Gegensatz zur Sótano de los Golondrinas scheint die de las Huahuas weniger touristisch zu sein. Es gibt wie wenig Parkplätze und kaum Ausschilderung. Der Eintritt kostete 25 Peso und entlang des Weges, der an einem Campingplatz vorbeiführt, gab es nur wenige Dinge zu kaufen (mal war es handgefertigte Kleidung, mal etwas zu essen). Im Internet habe ich gelesen, dass dort Kaffee angebaut wird und es sehr viele Obstbäume gibt – hatte ich jedoch vor Ort gar nicht drauf geachtet.

Short overview

  • Address: Map
  • Öffnungszeiten: Mo-So 06:00-19:00 Uhr
  • Eintritt: 25 Peso pro Person
  • Wie lange dauert ein Besuch?: 1,5-2 h
  • Es gibt Kioske in der Anlage.
  • Falls ihr zeitig kommt: Warme Kleidung mitnehmen (Pullover, Jacke).
  • What to bring?: Hiking shoes*, Jacke, Wasser, Mückenspray*
  • Drohnen* sind in der Anlage verboten.

Macht der Akku mal wieder schlapp? Am besten gleich unterwegs aufladen – die Sonne Mexikos machts möglich:*

 

Nearby

The huasteca potosina is full of beautiful sights - here you can find a few:

The perfect companion on your jouneys through Mexico:*

 

Fazit Sótano de las Huahuas

Im Gegensatz zur Sótano de las Golondrinas ist die der Huahuas weniger touristisch. Ich finde, dass der Besuch der Höhlen eher ein Kann, aber kein Muss ist. Die Vögel fliegen so schnell, dass man sie kaum zu sehen bekommt (nur via Slow-Motion Video) und viel mehr als zwei gigantische Löcher im Boden gibt es dann auch nicht.

Mein Tipp: Eine Höhle reicht, und wenn ich entscheiden müsste, dann würde ich mich für die der Huahuas entscheiden – nicht ganz so tief, dafür kann man aber vom Rand aus besser hineinschauen.

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