Eleuthera – Die schönsten Strände

Eleuthera Rainbow Beach

An meinem letzten Tag in Eleuthera habe ich nochmal an verschiedenen Stränden entspannt, in North Palmetto Point gegessen und neue Freunde kennengelernt.

Ihr merkt es schon, Eleuthera hat es mir angetan. Aber Urlaub sollte nicht nur aus Sightseeing und Umherfahren bestehen, sondern auch Ausruhen und Genießen beinhalten und so habe ich an meinem letzten Tag in Eleuthera an verschiedenen Stränden abgehangen, ein nettes Pärchen aus den USA kennengelernt (haben hier ein Haus gebaut) und war in North Palmetto Point in Tippy´s Restaurant Abendessen (hierfür kann ich übrigens meine vollste Empfehlung aussprechen).

Nicht so gut lief dann nur der Heimweg nach dem Abendesssen – die Tankanzeige ging an und ich hatte noch einige Kilometer nach Hause vor mir. Da ich am nächsten Morgen gleich zum Flughafen musste, hatte ich Angst, auf dem Weg dorthin mit leerem Tank liegen zu bleiben. Also suchte ich in Governors Harbour, in der Nähe des Restaurants, eine Tankstelle. Da es schon nach 22 Uhr war, war die einzige Tankstelle im Ort geschlossen. Auch Google fand keine weiteren Tankstellen in der Nähe und keine einzige offene auf der Insel. Mist! Gleich neben der Tankstelle in Governors Harbour befindet sich übrigens die Polizeitstation. Ich ging also zu meinem Freund und Helfer und fragte nach Rat. Leider wussten die beiden Kollegen auf Wache auch nicht weiter und empfohlen mir, das Auto stehen zu lassen und mit einem Taxi nach Hause und am nächsten Morgen zum Flughafen zu fahren (das hätte mich wahrscheinlich so 150-200 Dollar gekostet…). Ich überlegte hin und her und schließlich rief ich das Pärchen an, dass ich kurz zuvor kennengelernt hatte. Ich entschuldigte mich für die späte Störung und fragte, ob sie etwas Sprit haben. Zum Glück hatte der Gärtner der beiden noch etwas und kam auch gleich mit seinem Pickup vorbei. Er gab mir 10l und ich dankte es ihm mit 40 Dollar (ich wusste nicht, wie teuer Benzin auf der Insel war – im Nachhinein hätte ich ihm mehr geben sollen; 10l waren auch viel zu viel, aber bei der alten Rostlaube wusste man nie, wie viel die frisst). Nach dem kaputten Reifen am Vortag war es das zweite Mal, dass mir die unheimlich gastfreundlichen Inselbewohner halfen – diese Erinnerungen werde ich nie mehr vergessen.

Unterwasserkamera für den nächsten Urlaub benötigt?*

Drei Tage haben leider nur für den mittleren und nördlichen Teil Eleutheras gereicht – in den Süden habe ich es leider nicht mehr geschafft. Wobei es gerade dort noch wunderschöne Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Ocean Hole in Rock Sound oder den schwer erreichbaren Lighthouse Beach. Auch habe ich es nicht mehr geschafft, eine Ananasplantage mit der kleinen süßen Ananas, welche nur hier angebaut wird, zu besuchen und die Hatchet Bay Cave fehlt auch noch. Ihr seht schon, ich werde wieder kommen müssen… .

Von den über 300 Stränden Eleutheras habe ich leider nur ein paar gesehen. Dennoch folgt ein kurzes Rating mit Bildern und Links zu Google Maps, damit ihr wisst, wo ihr auf jeden Fall vorbeischauen solltet. Die Strände an der Ostseite der Insel sind dem Atlantik zugewandt – hier findet ihr unruhiges, raues Wasser, Wellen und Wind – ideal zum Surfen, weniger zum Schwimmen, Entspannen und Seesterne suchen. An der Ostseite findet ihr sehr ruhiges und klares Wasser, es dauert in der Regel sehr lange, bis es tiefer wird und ihr schwimmen könnt. Zum Suchen von Seesternen, Sand Dollar und zum Entspannen eignet sich die Ostseite somit besser. Ihr dürft übrigens keine Einrichtungen, egal welcher Art, an den Stränden erwarten – hier ist es nicht touristisch, d.h. keine Duschen, Umkleiden, Toiletten, Restaurants, etc.. Ihr könnt froh sein, wenn es zumindest in unmittelbarer Nähe ein kleines Restaurant o.ä. gibt.

Hier vorab schon mal die Karte und dann weiter unten die Beschreibung und Fotos:

Platz 1: Alabaster Bay Beach

Diesen Strand habe ich erst an meinem letzten Tag in Eleuthera entdeckt. Er befindet sich gleich südlich vom Flughafen Governors Harbour, neben dem Cocodimama Charming Ressort. Er ist leicht zugänglich (ihr braucht keinen Geländewagen), bietet flaches, klares Wasser und keine Steine. Ihr findet hier sehr schnell viele Sand Dollar und Seesterne. Die Lage ist super, da man nur wenige Minuten fahren muss, um nach Governors Harbour zu kommen – dort gibt es einige Restaurants und Shops. Manchmal befinden sich zwei bis drei weitere Personen am Strand – das macht es weniger privat, aber sicherer, falls mal etwas passiert.

 

Platz 2-1: Gaulding Cay Beach

Der Gaulding Cay Beach befindet sich, wie der Alabaster Beach, auf der westlichen Seite der Insel. Vom Restaurant Daddy Joe´s müsst ihr nur in die Einfahrt auf der gegenüberliegenden Straßenseite fahren und unterwegs einmal rechts abbiegen. Das Wasser ist, wie beim Alabaster Beach extrem flach – man kann fast bis zur kleinen Insel Gauldings Cay laufen. Auch hier solltet ihr die Augen offen halten – es gibt viele Seesterne und Sand Dollar. Ab und zu sind ein bis zwei weitere Personen am Strand. Leider gibt es ein paar Steine in Ufernähe im Wasser, daher reicht es nur für Platz zwei.

The Beach Book – alle 135 Strände Eleutheras*

 

Platz 2-2: Bens Beach

Bens Beach befindet sich in einer kleiner Bucht im Norden der Insel. In der Regel seid ihr hier ganz alleine, wahrscheinlich aufgrund der nicht ganz einfachen Anreise mit dem Auto durch den Wald. Das Wasser ist hier nicht ganz so flach wie beim Alabaster oder Gaulding Cay Beach, d.h. ihr könnt bereits nach wenigen Metern ein wenig Schwimmen. Seesterne und Sand Dollar habe ich nicht gefunden, dafür aber die unglaubliche Ruhe und Abgeschiedenheit genossen. Ein Restaurant oder eine Stadt gibt es nicht in der Nähe, sodass ihr euch hier wirklich wie am Ende der Welt fühlen könnt.

Platz 3: Rainbow Beach

Der Rainbow Beach befindet sich auf der Westseite der Insel zwischen Gaulding Cay und Alabaster Beach. Er schmiegt sich an eine kleine Bucht an. Das Wasser ist hier mal wieder flach, sodass ihr mehr als 100m ins Wasser laufen könnt, ohne schwimmen zu müssen. Aufgrund der Nähe zum Queens Highway, des Parkplatzes und der zwei Ferienanlagen um die Ecke, seid ihr hier selten allein. Beim Weg ins Wasser müsst ihr leider etwas auf die Steine aufpassen.

 

 

Platz 4: Preachers Cave Beach

Der Preachers Cave Beach befindet sich, wie der Name schon sagt, in der Nähe der Preachers Cave (von der Höhle aus einfach dem Trampelpfad Richtung Norden zum Strand folgen). Beim Preachers Cave Beach seid ihr in der Regel auch komplett allein. Das Wasser hier ist nicht ganz so ruhig wie an der Westseite und ihr müsst ein wenig auf die Steine aufpassen. Ansonsten kann man hier sehr gut entspannen und genießen – euch wird ganz sicher niemand stören.

Platz 5: Love Beach (Atlantikseite)

Warum dieser Strand ausgerechnet Love Beach heißt, kann ich euch nicht wirklich sagen. Viel Sandstrand gibt es nicht, dafür Felsen und den rauen Atlantik. Mit einem normalen Auto ist der Strand kaum zu erreichen – der Weg ist zwar frei, aber so steinig, dass ihr oft aufsetzen werdet. Romantik bietet euch hier eventuell nur die Abgeschiedenheit (wobei ein Haus in Sichtweite steht) oder das Rauschen des Meeres. Mein Fazit – die beschwerliche Anreise lohnt sich nicht.

 

Spanish Wells – Nordstrand

Der Nordstrand von Spanish Wells lässt sich ganz einfach mit dem Golfkart erreichen. Der Strand ist nicht allzu breit, dafür umso länger, er zieht sich um die komplette Nordseite der Insel. Durch seine Ausdehnung findet man immer ein ruhiges Plätzchen ohne weitere Leute. Ab und zu stehen auch Stühle zum Entspannen herum. Das Wasser ist flach und es gibt so gut wie keine Steine – ein toller Strand, um ein wenig Zeit zu verbringen.

 

Russel Island Nordstrand

Russel Island hat nicht wirklich Strände. Jedoch befindet sich neben der Brücke zwischen Spanish Wells und Russel Island ein Strand, bei dem vor allem die grünlich schimmernde Farbe des Wassers auffällt. Wie beim Nordstrand von Spanish Wells werdet ihr hier selten komplett alleine sein. Außerdem wird es hier sehr schnell tiefer, sodass ihr ein wenig schwimmen könnt – dabei solltet ihr aber auf die leichte Strömung aufpassen. Weiterhin seid bitte vorsichtig und lauft mit Badelatschen über das Stück Strand in der Nähe der Brücke – hier habe ich einige rostige Nägel rumliegen sehen.

 

Harbour Island – Pinker Sandstrand

Sucht man bei Google nach den Stränden von Harbour Island, so findet man absolut tolle Fotos von pinkem Sand. Leider war es vor Ort gar nicht der Fall – dennoch möchte ich euch die Fotos vom Oststrand der Insel nicht vorenthalten. Oststrand bedeutet Atlantik und d.h. es ist ein wenig rauer, es herrscht in der Regel Wind und es eignet sich eher zum Surfen als zum Baden. Pink war der Strand nicht und es lag hier und da Seegras herum. Da es einige Hotelanlagen in der Nähe gibt, findet man Liegestühle und ab und zu auch eine Strandbar. Mein Fall ist dieser Strand nicht – ich bevorzuge lieber das warme, ruhige und klare Wasser der Karibik^^.

 

Mit diesen tollen Fotos möchte ich meinen Besuch auf Eleuthera beenden. Am folgenden Tag flog ich früh am Morgen zurück nach Nassau und trampte mit einem Jittney in die Stadt. Ich hatte ein paar Stunden Aufenthalt, bevor mein nächster Flug nach Exuma ging. Und wenn ihr die Strände auf Eleuthera schon toll fandet, dann wartet erstmal Exuma ab^^.

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