Erneut auf Yucatán: Cenotes Suytun und Ik Kil

Cenote Suytun

Vergangenes Jahr war ich zum zweiten Mal auf der Halbinsel Yucatán. Auf dem Weg zu den weltberühmten Pyramiden von Chichén Itzá habe ich zwei schöne Cenotes angeschaut, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Anreise

Juhu! Seit vergangenem Jahr gibt es endlich Direktflüge von San Luis Potosí nach Cancun!

Direktflüge gibt es nur bei Volaris für einen schmalen Taler:

  • Hinflüge: Mo, Di, Do und Fr jeweils um 13:20 Uhr, Flugdauer 2:30h, billigster Tarif ab 50€, zwei Handgepäckstücke á 10 Kg inbegriffen –> Vorsicht: es wird wirklich gewogen!
  • Rückflüge: Mo, Di, Do und Fr jeweils um 11:20 Uhr, Flugdauer 2:30h, billigster Tarif ab 50€, zwei Handgepäckstücke á 10 Kg inbegriffen –> Vorsicht: es wird wirklich gewogen!

Mit ein paar Kollegen habe ich das lange Wochenende um den Revolution Day (Feiertag zum Beginn der mexikanischen Revolution 1910, vergangenes Jahr lag er auf dem Montag, 19.11.2018) genutzt und zusätzlich Donnerstag und Freitag freigenommen, um 4,5 Tage Urlaub auf Yucatán zu haben. Übernachtet haben wir in Playa del Carmen, da mir die Hotelburgen in Cancun einfach nicht taugen. Unser 3-Sterne Hotel Colibri Beach* hatte einen eigenen kleinen Privatstrand und lag gleich um die Ecke der berühmten Calle Cinco mitten in Playa del Carmen. Die Anlage ist toll gestaltet – jedes der großen Zimmer hat einen eigenen Balkon mit Hängematte. Im Preis pro Nacht war bereits Parkplatz und Frühstück enthalten – man konnte jeden Tag zwischen Chilaquiles, Pancakes oder kontinentalem Frühstück wählen, wobei die Größe überschaubar war. Vom Problem der Braunalgen haben wir nicht allzu viel mitbekommen, da man gleich früh am morgen mit Baggern alles vom Strand entfernte. Prinzipiell kann ich euch das Hotel empfehlen, da Preis und Ausstattung zusammenpassen. Leider befindet sich aber um die Ecke die Straßenkreuzung von Calle 12 und 1 Avenida. An dieser Kreuzung liegen sich gleich 4 Clubs gegenüber, von denen jeder die Lautstärke des jeweils anderen übertönen möchte und auch jeder eine andere Musikrichtung spielt. Wer gern Party macht oder jeden Tag etwas für den ruhigen Schlaf trinkt, der sollte kein Problem haben. Wacht ihr aber bei Krach schnell auf, dann muss ich euch leider vom Hotel abraten.

 

Was stand dieses Mal auf dem Programm?

Neben dem erneuten Besuch der Maya-Stätte in Tulum stand dieses Mal eine Tour auf die Isla Mujeres und die weltberühmte Pyramidenstadt Chichén Itzá auf dem Programm. Auf dem Weg nach Chichén Itzá schaute ich mir zwei sehr schöne Cenotes an. Was eine Cenote ist hatte ich euch bereits bei meinem Besuch der Gran Cenote in der Nähe von Tulum erläutert.

 

Cenote Suytun – die schönste Cenote von Mexiko?

Von Playa del Carmen aus könnt ihr auf mehreren verschiedenen Wegen nach Chichén Itzá fahren. Wir entschieden uns für einen kleinen Umweg durch die Stadt Valladolid. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese nicht wirklich sehenswert ist, jedoch gibt es rund um die Stadt einige Cenotes. Falls ihr über die Libre 180 (nicht die Cuota 180D) anreist, dann kommt ihr zwangsläufig an Suytun vorbei, die von einigen Touristen als die schönste Cenote in Mexiko bezeichnet wird.

Cenote Suytun
Eingang zur Cenote

Viele Bustouren halten morgens bei Suytun oder fahren direkt zur Cenote Ik Kil weiter, sodass bei unserem Besuch gegen Mittag nur noch eine Handvoll weiterer Besucher da war. Im Vergleich zu anderen Cenotes ist Suytun sehr gut ausgebaut – es gibt gute sanitäre Anlagen, Toiletten, Schwimmwesten zum Verleih, Umkleiden, ein Restaurant und sogar Cabañas zum übernachten.

Cenote Suytun

Da die Cenote unterirdisch liegt, ist das Wasser mitunter ein wenig frisch. Daher auf jeden Fall die Schwimmweste anziehe, die hält zumindest noch ein bisschen warm. Ab und zu gibt es auch Vorführungen in der Höhle – am besten vor Ort informieren oder vorher anrufen.

Cenote Suytun

Infos:

Tipp: Bei Google ist eine Website für die Cenote hinterlegt – dort wird jedoch 150 Peso Eintritt verlangt. Wenn ihr nicht zusätzlich eine der Cabañas (Hütte zum Übernachten) buchen möchtet, solltet ihr euer Ticket vor Ort kaufen.

Tipp 2: Gute Kamera mitbringen! Wenn man nur mit Handy los zieht, so wie ich, dann werden die Fotos im Schummerlicht der Cenote nicht allzu toll… .

 

Cenote Ik Kil – Massenabfertigung kurz vor Chichén Itzá

Kurz vor der berühmten Pyramidenstätte kommt ihr noch an der Cenote Ik Kil vorbei. Leider kann man schon am gigantisch großen Parkplatz sehen, dass hier Massenabfertigung der Touris auf dem Weg zur Ausgrabungsstätte betrieben wird.

Cenote Ik Kil

Kurz vor den Umkleiden und Duschen kommt man bereits an der Öffnung der Cenote vorbei und kann von oben unzähligen Touristen beim Schwimmen im Wasserloch zuschauen. Auch hier ist alles sehr gut ausgebaut – es gibt ein Restaurant sowie sanitäre Anlagen mit Dusche, Toiletten, Schließfächern und Umkleiden.

Cenote Ik Kil
Auf dem Weg nach unten kann man hier und da noch ein paar Fotos machen.

Vor dem Betreten der Cenote wird man gebeten kurz zu duschen. Danach steigt man eine lange Steintreppe bergab in die Höhle (Badeschuhe/Flip Flops nicht vergessen!). Unten angekommen kann man sich an Touris vorbeischieben und über Holztreppen ins das Wasser steigen. Oder man springt ganz einfach hinein.

Cenote Ik Kil

 

Infos:

 

Fazit:

Die Cenote Suytun hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Wasser ein wenig frisch war. Die Stimmung mit dem Sonnenlicht, das durch die Decke auf den Steinsteg in der Mitte des Wassers fällt, ist einfach toll. Hier möchte man eine Weile bleiben und einfach genießen. Ik Kil war leider das genaue Gegenteil – unzählige Touristen schoben sich durch die Anlage und nirgends hatte man seine Ruhe. Eventuell muss man hier zu einer anderen Tageszeit kommen, wenn weniger los ist.

Ihr werdet überall auf Yucatán noch weitere Cenotes finden, schaut einfach mal Google und sucht euch die schönsten heraus für euren nächsten Trip!

 

Was ihr mitnehmen solltet:

 

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