Sierra Gorda – Cascada El Chuvejé

Cascada Chuveje Sierra Gorda

Ich habs wieder getan – ich war zum mittlerweile dritten Mal in der schönen Sierra Gorda. Von den beliebtesten Zielen fehlte mir noch der Wasserfall El Chuvejé. Ob ich diesen empfehlen würde, lest ihr hier.

Über die Sierra Gorda habe ich euch schon viele tolle Artikel geschrieben, beispielsweise über die Franziskanerkloster, die Wanderung zur Puente de Dios, die Stadt Bernal am Eingang zur Sierra Gorda oder den wunderschönen Mirador Cuatro Palos. Der Cascada El Chuvejé fehlte mir noch, da ich leider bei meinen bisherigen Besuchen ein wenig Pech hatte: Beim ersten Mal im Mai war der Eingang zum Wasserfall aufgrund von Trockenheit geschlossen und beim zweiten Mal im Juni war ich zu spät dort (nach 16 Uhr kommt ihr nicht mehr rein). Also startete ich einen dritten Anlauf, ich war ohnehin auf dem Weg von Bernal nach Xilitla durch die Sierra Gorda (von einem Naturparadies ins nächste – eine Tourenempfehlung schreibe ich noch).

Nicht vergessen: Wichtigstes Accessoire auf eurer Mexiko Reise*.

 

Anreise

Über die Anreise zur Sierra Gorda haben wir nun wirklich schon oft gesprochen. Hier nochmal eine Zusammenfassung: Entweder fahrt ihr von San Luis Potosí aus über die Schnellstraße (57D, 75D) nach Rioverde und folgt der Bundesstraße 69 in Richtung Jalpan (schnellste Option) oder ihr fahrt über Querétaro (Highway 57 in Richtung Mexiko-Stadt) nach Bernal (Bundesstraße 120) und folgt dann der Straße weiter nach Jalpan (längere, aber beeindruckendere Anfahrt).

Die folgende Karte zeigt die Anreise nach Arroyo Seco, dem Eingang zur Sierra Gorda, über die schnellste Route von San Luis Potosí aus.

 

Während der Wanderung das Handy laden? Das könnt ihr hiermit:*

 

Cascada Chuvejé

Der Wasserfall Chuvejé befindet sich exakt in der Mitte zwischen den Städten Jalpan de Serra und Pinal de Amoles, seine Abfahrt liegt ausgeschildert in einer Kurve nur etwa 5 km von der Abfahrt zur Puente de Dios entfernt (in Richtung Jalpan). Nach einer kurzen Anfahrt (etwa 4 km) über einen Feldweg erreicht ihr einen Parkplatz vor einem großen grünen Tor. Hier befindet sich eine kleine Kasse, an der ihr 20 Peso pro Person Eintritt bezahlt (ich hoffe, dass ihr eine nettere Mitarbeiterin dort sitzen habt, als ich).

Nachdem ihr bezahlt habt, folgt ihr für etwa 30 Minuten einem tollen Wanderweg. Er führt entlang saftiger Weiden und durch einen dichten Wald. Unterwegs könnt ihr mit Glück einige Tiere beobachten – es gibt beispielsweise Gürteltiere oder den vom aussterben bedrohten grünen Ara (Guacamaya verde), eine der 397 Vogelarten der Sierra Gorda. Auch die Pflanzenwelt kann sich sehen lassen – es gibt zum Beispiel Lebensbäume oder die Medizinpflanze Urera baccifera (wird von den Mexikanern mala mujer genannt und kann bei Berührung allergische Reaktionen hervorrufen, wie die Brennnessel).

Kurz vor Erreichen des 35 m hohen Wasserfalls müsst ihr einen kleinen Bach überqueren, der von ihm gespeist wird. Hier gibt es einige kleine Becken und Pools, in denen ihr schwimmen könnt (in der Regenzeit auf die Strömung achten). Leider kann man nicht direkt vor oder unter dem Wasserfall baden: Nachdem große Felsen in das Becken gefallen sind und eine Brücke zerstört haben, hat man sicherheitshalber in einiger Entfernung eine Aussichtsplattform gebaut und mit einem hohen Zaun versehen (der jedoch nicht alle Touristen abhält).

Je nach Jahreszeit führt der Wasserfall mehr oder weniger Wasser. Im Mai ist er aufgrund von Trockenheit geschlossen und in der Regenzeit von Juli bis September gibt es manchmal so viel Wasser, dass euch die Wanderung ebenfalls verwehrt wird. Ich war Anfang Oktober hier und alles war normal geöffnet (aber Vorsicht: Öffnungszeiten nur bis 16 Uhr).

 

 

Fazit Cascada Chuvejé

Ich war vom Wasserfall Chuvejé ein wenig enttäuscht – dies lag vor allem daran, dass man offiziell nicht mehr bis zum Wasserfall kommt und auch nicht mehr im Becken davor baden darf. Die Wanderung dorthin hat mir aber ganz gut gefallen. Daher mein Tipp: Wenn ihr tolle Wasserfälle sehen wollt, dann fahrt in die Huasteca (z.B. Micos, Salto, Tamul, etc.), falls ihr aber eine kleine Wanderung unternehmen wollt, dann kann der Chuvejé einen Stopp wert sein (wobei ich eher die Wanderung zur Puente de Dios oder zum Mirador Cuatro Palos empfehlen würde).

 

Hier nochmal der Überblick:

 

Übernachtung in der Nähe

Bei meinen Besuchen der Sierra Gorda habe ich zweimal in Jalpan und einmal in Xilita übernachten (nach der Durchfahrt). Mein Tipp für euch ist das Los Angeles Hotel* in Jalpan aufgrund der Lage, des Pools und der kleinen Bar mit Artesanales (Biere aus kleinen Brauereien). Falls das Hotel bereits ausgebucht ist, könnt ihr auch das Casa Blanca* nehmen – ein relativ neuer Bau mit angenehmen Zimmern aber keinen weiteren Einrichtungen.

 

Hotel gesucht?*


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